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Weiterbildung oder Studium Angebote für Jugendliche

Lohnt sich ein Studium oder eine Weiterbildung nach der Lehre?

Nach der Lehre arbeiten viele Jugendliche weiter im erlernten Beruf. Natürlich gibt es ausserdem die Möglichkeit nach der Lehre ein Studium oder eine Weiterbildung zu absolvieren. So kann das berufliche Fachwissen vertieft werden oder neue Kompetenzen erworben werden.

Nach einer abgeschlossenen Lehre stehen den Absolvierenden viele Türen offen: Sie können im erlernten Beruf und evtl. gleich in ihrem Lehrbetrieb arbeiten und Erfahrung sammeln oder aber einen Sprachaufenthalt machen, ein Studium absolvieren oder eine Weiterbildung in Angriff nehmen.

Unabhängig davon, wie sie sich entscheiden ist es im Vorfeld wichtig, dass sich die jungen Erwachsenen über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Dabei sollten Sie als Berufsbildner*in Ihre Lernenden unterstützen. Damit auch Sie alle Informationen handlich an einem Ort wiederfinden können, zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag die Bedingungen und Vorteile eines Studiums oder einer Weiterbildung auf.

 

Gute Gründe für ein Studium

Mit einer Berufsmatura kann die Allgemeinbildung erweitert werden und man kann ein Studium an einer Fachhochschule absolvieren. Die BM2 wird in folgenden Ausrichtungen angeboten:

Fachhochschulen bieten praxisorientierte Studiengänge an und sind daher in engem Austausch mit der Arbeitswelt.

Wer allerdings an eine Universität gehen möchte, muss nach der Berufsmaturität zusätzlich die Passarelle machen. Universitäten und die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) vermitteln theoretisches Grundlagenwissen und wissenschaftliche Vorgehensweisen.

Mit einem Studium kann umfangreiches theoretisches Wissen angeeignet werden, durch Kurswahlen können die eigenen Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt werden und Studienabgänger haben gute Karrieremöglichkeiten.

Gute Gründe für eine Weiterbildung


Wer nach der Berufslehre bzw. dem eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) eine erste Spezialisierung anstrebt, kann eine Berufsprüfung absolvieren. Mit dem Ablegen einer Berufsprüfung (BP) erwirbt der*die Absolvierende einen eidg. Fachausweis, welcher für Stellen qualifiziert, bei denen vertiefte Fachkenntnisse und Führungsqualitäten erforderlich sind.

Wer eher eine generalistische Weiterbildung machen möchte, kann eine Ausbildung an einer Höheren Fachschule (HF) absolvieren. Die Studiengänge einer HF vermitteln Fach- und Führungskompetenzen. HF-Lehrgänge gibt es in folgenden Bereichen:

  • Technik
  • Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft
  • Wirtschaft
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Gesundheit
  • Soziales und Erwachsenenbildung
  • Künste, Gestaltung und Design
  • Verkehr und Transport

Die Ausbildungen an den höheren Fachschulen schliessen mit einem eidgenössischen Diplom ab – dieser Abschluss ist höher zu werten, als der eidgenössische Fachausweis. Durch eine Weiterbildung erweitert der*die Absolvierende sein*ihr Fachwissen und hat dementsprechend einen erheblichen Vorteil gegenüber seinen*ihren Mitbewerbenden. Ausserdem verschafft eine Weiterbildung dem*der Absolvierenden bessere Berufschancen und in vielen Fällen ein höheres Einkommen. Punkte, die Sie auch so an Ihre Lernenden kommunizieren sollten. Denn nur, weil ein*e Lernende*r nach der Lehre Ihren Betrieb zunächst für eine Weiterbildung oder ein Studium verlässt, bedeutet das nicht, dass er*sie nicht nach dem Studium als qualifizierte Fachkraft wieder zurückkehrt. Ein gelungenes Beispiel für diese Art der Nachwuchsförderung können Sie im Beitrag «Nachwuchssicherung nach der Lehre» nachlesen.

 

Fazit

Ein Studium oder eine Weiterbildung zum passenden Zeitpunkt kann sich somit durchaus für Ihre*n Lernende*n und auch Ihr Unternehmen lohnen. Auch wenn das Absolvieren eines Studiums oder einer Weiterbildung oft mit viel Aufwand verbunden ist, bieten diese schlussendlich viele Perspektiven und berufliche Vorteile für den*die Absolvierende*n.

Die zwei essenziellen Fragen bei der Suche nach einem Studium oder einer Weiterbildung sind: Wo liegen die fachlichen Stärken? Was interessiert den*die Lernende*n am meisten?

 

Autor dieses Beitrages: Benjamin Vidas, Mitgründer der Vergleichsplattform eduwo.

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