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Mit 18 hat der Lernende eigene Rechte

Wird eine lernende Person während der Lehre 18 Jahre alt, ändert sich für die Berufsbildner einiges. Denn fortan entscheidet der Lernende selbst über Lehrabbruch, Elterneinbezug und vieles mehr.

Zu Beginn der beruflichen Grundbildung sind die meisten Jugendlichen noch minderjährig, weshalb für den Lehrvertrag und viele weitere Belange während der Lehrzeit die Unterschrift der Eltern notwendig ist. Das ändert sich schlagartig, wenn die lernende Person während der Lehre 18 Jahre alt und somit volljährig wird. Zum Beispiel kann ein mündiger Lernender Verträge selbst unterschreiben oder auflösen. Auch Absenzen kann er eigenhändig unterzeichnen. Für den Berufsbildner gilt: Nur mit Einwilligung der lernenden Person dürfen den Eltern Auskünfte erteilt werden, obendrein entscheidet der Lernende, ob die Eltern bei Problemen miteinbezogen werden dürfen. Selbst Zeugnisse kann die mündige Person selbst unterschreiben. Das bedeutet für Berufsbildner, dass sie nach dem 18. Geburtstag mit der lernenden Person abklären müssen, wie sie im jeweiligen Fall vorgehen können.

Der SDBB Verlag hat ein Merkblatt herausgegeben, das den Berufsbildnern aufzeigt, worauf zu achten ist, wenn eine lernende Person mündig wird. Sie finden es hier.

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Blog-Beitrag: Wird der Lernende 18, ändert sich etwas Entscheidendes.

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