Generation Z Smartphone Nutzung Grafik

Generation Z: Wie intensiv Jugendliche das Smartphone nutzen

Gemäss statista nutzen 9 von 10 Schweizer*innen ein Smartphone, Tendenz steigend. Während das Handy für viele Berufstätige ein wichtiges Arbeitsinstrument ist, nutzen Jugendliche – die sogenannten Generation Z – ihre Smartphones anders.

X, Y, Generation Z

Zur Generation Z gehören die zwischen 1997 und 2012 Geborenen. Sie sind die ersten, die mit Smartphones und Social Media aufgewachsen sind und die, die die Geräte und Apps bereits als Minderjährige aktiv nutzen.

Die Generation Z sind aber auch die aktuellen (Oberstufen-)Schülerinnen und Schüler, Studierenden und Lernenden und somit die tonangebenden Mitarbeitenden und kaukräftigen Konsumentinnen und Konsumenten von morgen. Womit beschäftigt sich also diese grosse und bedeutende Zielgruppe in der Welt des Internets? Und wie tritt man mit den Jugendlichen in Kontakt? Die Antwort ist naheliegend und dennoch nicht ganz so einfach.

 

Bildschirmzeit: Die Jugendlichen sind online extrem social

Im Herbst 2020 hat die Digital-Agentur xeit GmbH aus Zürich während eines Monats die Handynutzungszeit von knapp 100 Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren analysiert. Wie bereits in vorhergehenden xeit-Studien und -Untersuchungen zum Online-Verhalten dieser spezifischen Zielgruppe zeigte sich auch hier, dass vor allem Social Media Apps sehr intensiv genutzt werden. Insbesondere für die Kommunikation mit Freunden und zum Networken.

Aber auch zur Unterhaltung sind die Sozialen Medien bei den Jugendlichen hoch im Kurs. Weiter sind es hauptsächlich Game-Apps, die sich grosser Aufmerksamkeit erfreuen, und zwar bei Jungs ebenso, wie bei Mädchen.

Die Analyse der Handynutzungszeit, deren detaillierten Resultate im GenZ-Report zusammengefasst sind, legt offen, dass Schweizer Jugendliche täglich mehr als fünf Stunden am Handy verbringen. Weitere Bildschirmzeiten – zum Beispiel durch den Laptop, der auch für die Schule genutzt wird oder den Fernseher – kommen noch separat hinzu.

 

Warum diese Befunde wichtig sind

Das Smartphone ist für Jugendliche das Kommunikationsinstrument Nummer 1 und entsprechend der wichtigste Kanal überhaupt, um junge Frauen und Männer zu erreichen. Ob man nun gezielt Produktwerbung für Jugendliche macht oder aber Ausbildungsplätze für Nachwuchstalente zu vergeben hat – wer sich auf die Zielgruppe Generation Z fokussiert, muss in ihrer Sprache kommunizieren: Als Marketer oder HR-Fachperson braucht es im Mindesten ein Grundverständnis für die Lebenswelt und Einstellung der Jugendlichen und ein Gefühl dafür, wie ihr Interesse zu wecken ist. Dabei ist das Verständnis dafür, wo in den Weiten des Internets sie sich aufhalten und für welche Plattformen, Content-Formate und Inhalte sie sich interessieren die Basis.

 

Fazit

Vereinfacht heisst das: weg vom E-Mail hin zu TikTok, Snapchat und Instagram. Denn nur dann kann auf Augenhöhe kommuniziert werden.

 

Autorin dieses Beitrages: Viviane Birnstiel, MA German Studies, seit 2018 bei der Digital-Agentur xeit GmbH Zürich als PR & Copywriter tätig. Für die Klientel unterschiedlichster Couleur schreibt sie längere und kürzere Texte und Headlines, redigiert, lektoriert und optimiert. Dabei immer vor Augen: die Zielgruppe und die adressatengerechte Ansprache.

xeit GmbH

  • Experten für sämtliche Online-Marketing- und Online-Kommunikationsdisziplinen
  • Einschlägige Erfahrungen im Bereich Lehrlingsmarketing
  • Studien und Analysen zum Online-Nutzungsverhalten der Generation Z, zusammengefasst im GenZ-Report und der Social-Media-Studie 2020

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