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3 Möglichkeiten sich als Berufsbildner*in weiterzubilden

Berufsbilder*innen haben oftmals mehr als nur eine Rolle im Betrieb: Mitarbeiter*in, Mentor*in, Leiter*in und Lehrer*in. Um all diese Rollen mit einer gleichbleibenden Performance erfüllen zu können, ist es notwendig, immer wieder neue Impulse zu erhalten und die eigene Leistung und Haltung kritisch auf den Prüfstand stellen. In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten für die Weiterbildung es durch Coaching für Berufsbildner*innen gibt.

Lernende motiviert man nicht nach Schema F

Wer in der Berufsbildung tätig ist, weiß Eines nur zu gut: Um Jugendliche zu motivieren, braucht es mehr als ein Vorgehen nach Schema F. Besonderen Einfluss haben die Begeisterung des*der Berufsbildner*in für den eigenen Beruf. Wer selber Spaß am Job hat, kann diesen auch Anderen vermitteln. Auch die eigene Haltung den Jugendlichen gegenüber hat einen direkten Einfluss darauf, ob es gelingt sie zu Höchstleistungen zu motivieren.

Doch auch Berufsbildner*innen brauchen regelmäßig neue Impulse und Unterstützung dabei, ihre eigene Haltung zu überprüfen und zu optimieren. Nur so können sie eine gleichbleibend gute Leistung erbringen und sich immer wieder auf eine neue Generation von Jugendlichen einstellen.

Coachings können helfen durch neue Lern- und Motivationsimpulse noch besser auf die Jugendlichen eingehen zu können. Das verbessert nicht nur die Stimmung und insgesamt die Qualität der Ausbildung, sondern kann mittelfristig unschönen Themen wie Lehrabbrüchen und Lehrvertragsauflösungen entgegenwirken.

 

Lehrvertragsauflösungen: Ein vermeidbares Ärgernis

Studien zufolge liegt die Quote von Lehrvertragsauflösungen bei 20%. Das bedeutet nichts anderes, als dass 20% der Jugendlichen vor dem Abschluss der Lehre den Lehrbetrieb wechseln und ihre Lehre bei einem anderen Betrieb beenden, als sie sie begonnen haben. Das ist jeder 5. Lernende. Eine erschreckend hohe Zahl.

Doch woran liegt die Quote an Lehrabbrüchen? Oftmals daran, dass es nicht gelingt, die Lernenden ausreichend für den Lehrbetrieb und den Lehrberuf zu begeistern und sie langfristig zu motivieren. Auch Kommunikationsprobleme zwischen Berufsbildner*innen und Lernenden können zum Verhängnis werden.

Ein kostenintensives Ärgernis für den Lehrbetrieb, das man, wenn möglich, verhindern sollte.

Die Generation Z motivieren

Aber wie schafft man es junge Lernende so zu motivieren, dass sie voll in einer Tätigkeit aufgehen? Jede*r Berufsbildner*in hat sich diese Frage wohl schon einmal gestellt, wenn er oder sie an einem Freitagmorgen vor einer Gruppe Lernender stand, die den Gedanken an das Wochenende wesentlich spannender fanden, als die neue Aufgabe.

Eine verständliche Frage. Doch die Jugendlichen kurzfristig anzuspornen und dafür zu sorgen, dass sie voller Tatendrang eine ihnen aufgetragene Aufgabe erledigen, ist zwar ein wichtiger Faktor in der Berufsbildung, die hohe Kunst ist es jedoch, die Jugendlichen so zu motivieren, dass sie dauerhaft in ihrem Lehrberuf und -betrieb aufgehen. Und das ist oftmals leichter gesagt, als getan.

Besonders herausfordernd für viele Berufsbildner: Die Berufseinsteiger von heute und morgen kommen aus der Genration Z, die völlig anders tickt als ihre Vorgängergeneration, die Y. Die jungen Lernenden trennen viel schärfer zwischen Arbeits- und Privatleben und bringen mit ihren neuen Normen und Werten auch neue Anforderungen an ihre Ausbilder mit sich. Deswegen sind die ständige Weiterbildung und Entwicklung der ausbildenden Personen so wichtig.

 

Weiterbildung für Berufsbildner*innen

Bei all den Aspekten, die Sie als Berufsbildner*in beachten müssen, ist es wichtig, dass Sie sich immer mal wieder frische Impulse suchen.

Sie sollten regelmäßig die Möglichkeit schaffen, Ihre Skills zu prüfen und sie aktiv zu erweitern. Scheuen Sie sich deswegen nicht, sich Unterstützung im Betrieb oder von Außen zu suchen. Nur so können Sie effektiv an Ihrer eigenen Haltung und an Ihrem Verständnis für die jungen Menschen, die Sie ausbilden, arbeiten. Doch welche Möglichkeiten der Weiterbildungen gibt es überhaupt?

 

Kurzzeitcoaching

Ein Kurzzeitcoaching ermöglicht es Ihnen, blinde Flecken aufzudecken und mit einem neu gewonnenen Verständnis für sich selbst und die Jugendlichen ans Werk zu gehen.

 

Mentoring

Ein Mentoring Programm ist das Richtige für Sie, wenn Sie sich über einen längeren Zeitraum Unterstützung und Begleitung wünschen. Beim Mentoring wird Ihnen als Berufsbildner*in für eine bestimmte Zeit eine fördernde Begleitperson zur Seite gestellt. So erhalten Sie eine ganz objektive Perspektive auf Ihre Arbeit mit den Lernenden und können gemeinsam mit einer professionell ausgebildeten Person in die Reflexion gehen. Dadurch und durch die Anleitung und Ermutigung gelingt es Ihnen schon nach kurzer Zeit Erfolgserlebnisse zu verzeichnen – auch in schwierigen Situationen.

 

Andere Weiterbildungsmöglichkeiten

Kein Lehrbetrieb, keine Ausgangssituation und kein*e Berufbildner*in ist, wie alle anderen. Es gibt spezifische Probleme bei der Betreuung und Motivation der Lernenden. Deswegen entstehen ständig neue Weiterbildungsangebote, die bei gezielten Fragestellungen helfen können. Bei Anbietern wie z.B. ABS Coaching, berufsbildner.ch finden Sie Informationen zu Angeboten für spezifische Zielgruppen oder Problemstellungen.

 

Für Krisenzeiten gewappnet

Die neu gewonnenen Erkenntnisse aus einem Coaching können Sie aber nicht nur dabei unterstützen, Ihre Lernenden zu motivieren, sondern erweisen sich vor allen Dingen auch in Krisenzeiten als hilfreich, denn nicht alle Lehren verlaufen problemlos. Das beweist die Quote der Lehrvertragsauflösungen und Lehrabbrüche.

Ein Coaching oder Mentoring von Berufsbildnern und Lernenden durch eine professionell ausgebildete dritte Person kann dabei helfen in die aktive Kommunikation mit dem Lernenden zu gehen und so einen Lehrabbruch zu verhindern.

Wie Sie Lehrabbrüche durch ein Mentoring für Berufsbildner*innen und Lernende*n effektiv verhindern verrät Achi Brunnschweiler, Coach und Mentor, im Artikel Lehrabbrüche durch Mentoring verhindern.

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