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Lernende beurteilen

Gerade für die jungen Lernenden, die wegen ihrer geringen Berufserfahrung noch keine Vergleichsmaßstäbe haben, ist es besonders bedeutend, zu wissen, wie der Lehrbetrieb und die Berufs- bzw. Praxisbildner*innen Ihren aktuellen Lern- und Leistungsstand, sowie ihr Verhalten im Betrieb und in den Berufsschulen einschätzen. Deswegen setzt eine gute Lehrbetreuung auch voraus, dass Lehrbetrieb und Berufsbildner*in regelmäßig mit den Lernenden eine Standortbestimmung vornehmen und die Lernenden anhand ihrer Leistungen beurteilen. Was kann der Lernende schon? Wo steht er*sie? Welche Fähigkeiten sind noch nicht dort, wo sie sein sollten? Wie kann man gemeinsam dafür sorgen, dass ggfs. bestehende Defizite zeitnah ausgeglichen werden? Oftmals erkennen Lernende erst anhand der Beurteilung, wie weit sie sich während der Lehre bereits entwickelt haben. Doch die Beurteilung der Lernenden gehört zu den schwierigsten Aufgaben des*der Berufsbildner*in, denn sie entscheiden durch die Beurteilung über Berufskarrieren und Lebensläufe. Deswegen verraten Ihnen unsere Experten aus der Praxis, wie Sie Ihre Lernende leichter objektiv und sachlich beurteilen, welche Regeln und Kriterien es für die fachliche Leistungsbeurteilung gibt und wie Sie Fehler bei der Beurteilung vermeiden können. So werden Ihnen Beurteilungsgespräche über den Ausbildungsstand und den persönlichen Fortschritt, sowie abschließende Leistungsbeurteilungen zukünftig leichter fallen.

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Handlungskompetenzorientung Lernende entsprechend beurteilen

Handlungskompetenzen bei Lernenden ausbilden

Die Handlungskompetenzorientierung ist ein wichtiges Thema in der Berufsbildung. Demnach sollen Lernende so ausgebildet werden, dass sie Arbeitssituationen fachgerecht bewältigen können und nicht nur über vertieftes Detailwissen verfügen. Während die Handlungskompetenzorientierung im Ausbildungsbetrieb und in überbetrieblichen Kursen meistens besteht, entstehen bei den Berufsfachschulen durch die neue Ausrichtung für die Lehrpersonen didaktische Herausforderungen.

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Berufsbildner müssen auffälliges Verhalten ansprechen

Laut Seco leiden 10 bis 20 Prozent aller Jugendlichen in der Schweiz unter einer psychischen Erkrankung. Zudem geben die 15- bis 24-jährigen Erwerbstätigen im Vergleich zu anderen Altersgruppen an, überdurchschnittlich häufig gestresst zu sein. ZEPRA rät den Lehrbetrieben, bei Lernenden früh hinzuschauen und zu handeln. Gute Arbeitsbedingungen sind wesentliche Faktoren für die Gesundheit von Lernenden. Denn Jugendliche erleben die gesamte Lehrzeit oder zumindest den Beginn als komplexe Situation – häufig begleitet ...

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